Aktuelles

Aktuelle Themen aus diesem Jahr zusammengefasst

KALTLUFTSCHNEISE

KALTLUFTSCHNEISE


Wer weiß, woher der Wind weht? 

In der Gemeinderatssitzung vom 30.02.23 wurde von einer von der Stadt beauftragten Firma behauptet, dass sich Klimaveränderungen durch die Bebauung des Flugplatzes nicht auf die benachbarten Siedlungen auswirke, nur der Kaltluftsee am Flugplatz sei betroffen und damit lediglich die JVA. Wer schon mal an einem Sommerabend in der Gegend gegrillt hat, weiß, woher der Wind weht. Die Statistik der Wetterstation der Fachhochschule, 700 m vom Flugplatz entfernt, beweist die Existenz des "Kinzigtälers", einen kühlen "katabatischen Fallwind", (kalter, bodennaher Fallwind) der am Abend nach einem warmen Sommertag aus dem Kinzigtal ins Rheintal strömt. "Orographische Gegebenheiten" (Zusammenspiel von Luftströmung und örtlichen Gegebenheiten/Geländeformen) führen am engen Talausgang zunächst zu einer Beschleunigung am Hohen Horn und Ortenberger Schloss und danach im Rheintal zu einer Beruhigung und der Bildung von Kaltluftseen. Diese Verhältnisse sind an manchen Tagen anhand unterschiedlicher Nebelbildung in Kinzig- und Rheintal gut zu sehen.
Die Offenburger Segelflieger kennen und nutzen diese Winderscheinungen seit vielen Jahren.
Da dieser Wind wegen seiner Kühle nur bodennah strömt, wird er von gröberen Wettermodellen nicht erfasst.
Verlässt sich ein fremder Gutachter auf überregionale Wettermodelle, kann er diese Strömung nicht erkennen.

Das von der Stadt verwendete Gutachten begründet die angegebenen Luftströmungen mit kleinräumigen Gelände-Niveauunterschieden, ohne auf die regionale Situation am Rande des Schwarzwaldes einzugehen.
Es erwähnt den katabatischen Fallwind aus dem Kinzigtal nicht.
Es beruft sich auch nicht auf Messwerte von lokalen Messtationen.

Link auf die Wetterseite: Statistik/Wind der FG-Offenburg

Quelle : m-joachim.de 

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